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Vorsorgeuntersuchung


Ihr Liebling rundherum gut versorgt!

Wer länger mit einem Tier zusammenlebt, der weiß, welch wichtigen Platz ein Tier im Leben eines Menschen einnehmen kann. Daher ist es verständlich, dass man sich Gedanken oder vielleicht Sorgen macht, wenn der Liebling in die Jahre kommt. Denn Vierbeiner altern viel schneller als wir Menschen. Aber Alter soll nicht automatisch Krankheit bedeuten!

„Altersbedingte Wehwehchen“ erkennen und behandeln

Hunde und Katzen leiden im Alter häufig unter den gleichen Beschwerden wie wir Menschen. So neigen viele Hunde zu arthrotischen Gelenksveränderungen, die wiederum chronische Schmerzen und Steifigkeit der Muskulatur verursachen. Röntgenologisch kann abgeklärt werden, ob es sich um ein akutes Geschehen (z.B. Bänderriss) oder einen chronischen Krankheitsprozess handelt. Dass 85% aller Hunde über 3 Jahren unter Parodontose leiden, ist vielen Besitzern nicht bewusst. Ursache hierfür sind Zahnbeläge, die sich bei Hunden kleiner Rassen und Katzen noch rascher und stärker bilden als bei ihren größeren Artgenossen. Eine regelmäßige Gebisskontrolle kann helfen, die Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten. Auch das Seh- und Hörvermögen eines Tieres kann im Alter stark nachlassen. Wie beim Menschen kann die Linsentrübung, der sogenannte „graue Star“, zu einer starken Einschränkung des Sichtfeldes führen.

„Zivilisationskrankheiten“ wie Fettleibigkeit, können früher oder später zu Diabetes mellitus führen, vor allem Katzen sind hiervon häufiger betroffen. Der Verdacht liegt nahe, wenn die Katze plötzlich merklich mehr zu trinken beginnt. Aber auch eine beginnende Unterfunktion der Niere kann einen erhöhten Wasserbedarf verursachen. Ein einfacher Bluttest hilft, diese Symptome auseinander zu halten. Oft kann man mit der Einhaltung einer speziellen Diät das Voranschreiten dieser Erkrankungen sehr gut in den Griff bekommen. Umgekehrt findet man bei Katzen, die im Alter stark an Gewicht verlieren und gestresst wirken, manchmal eine Überfunktion der Schilddrüse. Auch diese Beschwerden sind in der Regel sehr gut therapierbar. Husten und allgemeine Schwäche beim Hund können Hinweis auf eine degenerative Klappenerkrankung des Herzens sein. Eine Ultraschalluntersuchung des Herzens gibt genaue Einblicke über dessen Funktionsfähigkeit und hilft bei der richtigen Therapiewahl.

All diese „altersbedingten Wehwehchen“ sind jedoch oft gut therapierbar, und wenn auch nicht komplett heilbar, so können doch die Beschwerden bei richtiger Diagnose und passender Therapie sehr gut kontrolliert werden.

Das Beste was Sie für Ihren flauschigen Gefährten tun können ist, sich bereits in jungen Hunde- und Katzenjahren so gut wie möglich um ihn zu kümmern und so Veränderungen rechtzeitig wahrzunehmen.

Regelmäßige Besuche beim Tierarzt helfen, Gesundheitsrisiken früh genug zu erkennen, damit im Alter keine „bösen“ Überraschungen auf Sie und Ihren Liebling zukommen.


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