UNSERE LEISTUNGEN

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CHIRURGIE

Unsere Klinik verfügt über einen 80 m2 großen Bereich für Narkoseeinleitung, chirurgische Vorbereitung des Patienten und zwei hochmoderne OP-Räume. Speziell für die minimalinvasive Chirurgie verfügen über einen weiteren chirurgischen OP-Tisch mit Endoskopie-Turm. Hier werden Arthroskopien und minimalinvasive Eingriffe durchgeführt.

Vor jeder Narkose wird Ihr Tier internistisch untersucht und ein Blutprofil angefertigt, um etwaige Organschwächen zu erkennen und dadurch bedingte Narkoserisiken zu minimieren. Alle Tiere werden mittels Intubations- Inhalationsnarkose (Sauerstoff und Sebofluran) operiert. Zur Narkose-Überwachung verwenden wir die Kapnographie (Messung des CO2- Gehaltes der Ausatemluft), Pulsoximetrie, EKG und Blutdruckmessung.

Hier einige Beispiele unseres chirurgischen Spektrums:

  • Unfallchirurgie: Knochenbrüche, Bissverletzungen, Schnittverletzungen

   Autounfall (Zwerchfellhernie, Thoraxtrauma)

   Hauttransplantationen bei Verbrennungen, Verätzungen, Enthaltungen

  • Orthopädie

   Kniegelenk/ Kreuzbandruptur

        TPLO (Tibia-Plateau-Levelling-Osteotomie)

        MMP (TTA - Tibial-Tuberosity-Advancement)

        Tight-Rope (minimalinvasive extrakapsuläre Fixation mittels Fiber-Wire)

   Ellbogengelenksdysplasie

        CUE (Canine Unicompartimentelle Elbow) - "Künstliches Ellbogengelenk"  

  • Arthroskopie

   Schultergelenk - Diagnose von:

        Osteochondrosis dissecans (OCD)

        Bizepssehnenerkrankungen

        Instabilität

   Kniegelenk –Diagnose von:

        Meniskusschäden

        Osteochondrosis dissecans (OCD)

   Ellbogengelenk - Diagnose von:

        Ellbogengelenkdysplasie ("medial coronoid disease")

        Fragmentierter Processus coronoideus (FCP)

        Osteochondrosis dissecans (OCD)

   Sprunggelenk – Diagnose von:

        Osteochondrosis dissecans (OCD)

Wirbelsäulenchirurgie: 

   Bandscheibenvorfälle

   Cauda equina Syndrom

   Rückenmarkstumoren

Weichteilchirurgie:

   Milztumoren

   Darmresektionen

   Blasensteine

   Leber-Shunts

   Magendrehung, etc., etc.

INNERE MEDIZIN

Wir decken den gesamten Bereich der Inneren Medizin ab. Voraussetzung für die richtige Therapie ist eine umfangreiche Diagnostik von endokrinologischen Krankheiten, Leber- und Magen-Darm-Erkrankungen, Erkrankungen des  Atmungstraktes, des Herz-Kreislaufsystems, der Haut, des Harntraktes etc. Veränderungen im Bauchraum können mittels Röntgen, Ultraschall oder Computertomographie untersucht werden. Eine umfangreiche Endoskopieausstattung ermöglicht Broncho-, Rhino-, Gastro-, Rekto- und Zystoskopien. Unsere Klinik verfügt über ein exzellent ausgestattetes Labor, wo wir mit Hilfe modernster Analysegeräte in der Lage sind, sofort notwendige Laboruntersuchungen durchzuführen.

BILDENDE DIAGNOSTIK

Die bildgebenden Verfahren sind wichtige Hilfsmittel in der diagnostischen Aufarbeitung von Krankheiten. An unserer Klinik bieten wir eine sehr große Palette an unterschiedlichen, teilweise sich ergänzenden Techniken an. Dazu gehören eine digitale Röntgenanlage, eine Durchleuchtungseinheit,  Ultraschallgeräte modernster Art, eine umfangreiche Endoskopie- und Gastroskopieausstattung, sowie ein Computertomograph für die unterschiedlichsten Fragestellungen:

  • Gelenksuntersuchungen: Arthroskopie

  • Magenuntersuchung: Gastroskopie

  • Lungenuntersuchungen: Bronchoskopie

  • Nasen-und Rachenuntersuchung: Rhinoskopie

  • Ein Computertomograph für die Diagnose von Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen, Erkrankungen im Brust- und Bauchraum, Gehirnläsionen, Tumoren etc.

Durch den gezielten Einsatz des jeweiligen Verfahrens sind wir in der Lage, direkt vor Ort eine Diagnose zu stellen und sich eventuell daraus ergebende Therapien einzuleiten.

ENDOSKOPIE

Die endoskopische Kastration ist ein sogenanntes minimalinvasives Operationsverfahren, das heißt dem operierten Tier werden nur sehr kleine Wunden zugefügt, die in aller Regel komplikationslos verheilen. Wie auch in der Humanmedizin, sind so operierte Hunde sehr schnell wieder voll belastbar, beziehungsweise müssen nicht zwei Wochen ruhig gehalten und geschont werden.


Vor einer Laparoskopie (Endoskopie der Bauchhöhle) darf der Hund 12 Stunden keine Nahrung aufgenommen haben und sollte 4 Stunden nichts getrunken haben.

Die Hündin wird in Vollnarkose gelegt, dabei überwachen wir den Herzschlag, die Atmung, den Sauerstoffgehalt im Blut und den CO2-Gehalt der ausgeatmeten Luft. Dieses Monitoring und die sehr gute Steuerbarkeit der Inhalationsnarkose lassen das Narkoserisiko minimal werden. 

Mit einer sogenannten Veress-Nadel, einer Spezialkanüle, wird die Bauchhöhle punktiert. Durch diese Kanüle wird dann medizinisches (d.h. hochgereinigtes) Kohlendioxyd in die Bauchhöhle geleitet, der Bauch sozusagen aufgepumpt, damit die Bauchdecke eine Art Kuppel bildet. Durch zwei kleine Löcher werden dann Operationstrokare in die Bauchhöhle eingeführt.

Dann wird mit der Optik, welche über eine Kamera das Bild auf einen Monitor überträgt, die Bauchhöhle und vor allem die Gebärmutter inspiziert und die Eierstöcke aufgesucht und deren Blutgefäßversorgung unterbunden. Wir verwenden hierfür das Ligasure-System, ein elektronisch gesteuertes, elektrochirugisches Gefäßversiegelungsystem, bei dem wir die Eierstocksgefäße und -aufhängung in einem Arbeitsschritt versiegeln und durchtrennen können. Nachdem die Schnittstellen auf Blutungen kontrolliert wurden, wird das Kohlendioxyd aus der Bauchhöhle abgelassen, die Trokare entfernt und die zwei kleinen Löchlein in der Bauchdecke mit sich selbst auflösenden Fäden vernäht. Die Operation ist beendet, das Narkosegas wird abgestellt und die Hündin noch einige Minuten mit reinem Sauerstoff beatmet. Anschließend kommt sie in eine Aufwachbox wo sie, während sie langsam aufwacht, warmgehalten wird. Sobald sie munter ist dürfen sie mit ihr nach Hause gehen.

Vorteile der endoskopischen Kastration:

  • Wesentlich schnellere Rekonvaleszens (Erholungszeit).

  • Weniger Schmerzen nach der Operation: aus der Humanmedizin weiß man, dass der Wundschmerz durch die kleinen Einschnitte wesentlich geringer ist, als bei großen Schnitten. So brauchen endoskopisch operierte Hunde in der Regel zu hause keine weiteren Schmerzmittel. Konservativ operierte Hunde in der Regel 3 - 5 Tage lang.

  • Mit den geringeren Schmerzen vermindert sich auch die Gefahr des Beleckens der Wunden stark. Und selbst, wenn geleckt wird, besteht nicht die Gefahr, dass die ganze Bauchdecke aufgeht.

  • Ein 14-tägiger Leinenzwang, wie bei konservativ kastrierten Hündinnen ist nicht nötig.

  • Die Hündin muss normalerweise nicht zur Nachkontrolle kommen, es müssen auch keine Fäden gezogen werden.

NEUROLOGIE U. NEUROCHIRURGIE

Bei neurologischen Erkrankungen ist eine exakte Diagnosestellung Voraussetzung um eine gezielte Therapie einleiten zu können. Dazu gehört eine genaue klinisch-neurologische Untersuchung, Röntgenuntersuchung, die Computertomograpie und die Kontrastmitteluntershung des Rückenmarks, die Myelographie. Je nach erstellter Diagnose fällen wir die Entscheidung, ob eine konservative Therapie (Schmerz- und entzündungshemmend, Physiotherapie) oder ein chirurgischer Eingriff (Bandscheibenvorfall, Tumor, Frakturen, etc.) nötig ist. Eine genaue Diagnostik ist auch für die Erstellung einer ehrlichen Prognose unumgänglich.

WENN IHR LIEBLING IM SPITAL BLEIBEN MUSS...

Schwere Operationen oder chronische Erkrankungen erfordern leider manchmal einen längeren Spitalsaufenthalt. Eine stationäre Behandlung und Unterbringung wird immer so kurz wie möglich gehalten. Durch ständige Überwachung und nötigensfalls intravenöse Dauertropfinfusionen und Medikamentengabe soll der Aufenthalt unserer Patienten so kurz wie möglich, aber so lange wie nötig gehalten werden.

 
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